LENNY KRAVITZ: darum lehnte er erste Plattenverträge ab

Lenny Kravitz bereut es absolut nicht, dass er als Teenager einen Plattenvertrag ablehnte. Der Rocker hätte nämlich schon im Alter von 17 Jahren seine ersten Erfolge feiern können, wenn er denn seinen Musikstil geändert hätte. Der „Times“ erzählte er rückblickend: „Die Leute, sogar farbige Menschen, dachten, Rock’n’Roll wäre weiße Musik. Doch da muss ich sagen: ‚Lernt eure Geschichte!‘ Schaut euch Little Richard und Chuck Berry an.“ Und weiter erklärte er: „Die Leute wollten mich nur unter Vertrag nehmen, wenn ich mit diesen und jenen Produzenten gearbeitet und Soul und R&B gemacht hätte, das im Radio gespielt wurde. Das war Mitte der Achtziger. (…) Ein Manager brachte sogar einen Vertrag mit einem Stift mit und wurde so wütend, als ich ihn nicht unterschreiben wollte, dass er mich am liebsten verprügelt hätte. (…) Warum habe ich nicht das Geld und den Ruhm genommen? Wenn ich das getan hätte, dann würde ich heute nicht hier sitzen. Ich wäre schon längst Vergangenheit.“

Allerdings bekam Lenny Kravitz dann schon wenige Jahre später 1989 von „Virgin Records“ den richtigen Vertrag vorgelegt, den er dann auch unterschrieb.


QUELLE: FIRSTNEWS
FOTO: Lenny Kravitz (Quelle: Mathieu Bitton/Verstärker Medienmarketing)
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