GENE SIMMONS kritisiert #MeToo
Gene Simmons hat sich kritisch zu den #MeToo und #TimesUp-Bewegungen geäußert. Der Rocker sagte zwar, dass diese Bewegungen im Grunde viel Gutes bewirken, allerdings verweist er auch auf den schwerwiegenden Schaden, der auf den falsch Beschuldigten liegt. Im Interview mit der „Toronto Sun“ erklärte Simmons: „Im Moment ist es extrem. Aber ich bin der Letzte, der davon etwas versteht. Ich finde es wunderbar, dass sich Frauen so in diesem Thema einsetzen. Das Gute daran ist, dass viele böse Jungs, die früher damit durchgekommen sind, es jetzt nicht mehr tun. Allerdings sind die Begleitschäden abscheulich, weil jetzt jeder alles behaupten kann, denn es gibt keine Unschuldsvermutungen mehr. Das Problem ist, dass es nicht mehr vor Gericht geklärt wird.“ Simmons ermutigte damit die betroffenen Frauen vor Gericht zu gehen. Weiter sagte er: „Ihr werdet ihn jeden Tag blamieren, anstatt eine Pressekonferenz abzuhalten, die euch kein Geld bringt. Ich unterstütze alle, die den Regeln des Gesetzes folgen. Holt Euch einen Anwalt und macht es legitim.“
Gene Simmons wurde übrigens Ende letzten Jahres selbst wegen sexueller Nötigung verklagt. Er streitet den Vorfall vehement ab.
QUELLE: FIRSTNEWS FOTO: Kiss (Quelle: Universal Music)